Ein Imagefilm scheitert selten an der Technik. Meistens scheitert er, weil vorher niemand geklärt hat, was er eigentlich sagen soll. Wer direkt mit Drehbuch oder Kameraauswahl startet, bekommt am Ende ein hübsches Video, das niemand versteht oder wiedererkennt. Ein sauberes Imagefilm Konzept verhindert genau das.
Die kurze Antwort: Ein Konzept legt Ziel, Zielgruppe, Kernbotschaft und Erzählansatz fest, bevor ein einziger Satz geschrieben wird. Das Drehbuch kommt danach und setzt das Konzept szenenweise um. Das Konzept beantwortet also das Warum und Was, das Drehbuch das Wie im Detail. Wer beides vermischt, verliert Zeit und Budget in der Abstimmung.
In diesem Artikel gehen wir die Schritte vom Briefing bis zur Storyline durch. Du lernst gängige Erzählansätze kennen und siehst, woran du ein gutes Konzept Imagefilm erkennst. Wir bei der Erklärvideo Agentur haben in über 2000 Projekten erlebt, was funktioniert. Damit kannst du deine Produktion selbst planen oder eine Agentur präzise briefen.
Was ein Imagefilm-Konzept ist und wofür du es brauchst
Ein Imagefilm-Konzept ist das Dokument, in dem du festhältst, wie dein Film wirken soll, bevor er produziert wird. Es umfasst meist zwei bis vier Seiten und beschreibt die Idee, nicht jede Einstellung. Es ersetzt kein Drehbuch, entscheidet aber, ob das Drehbuch in die richtige Richtung zielt.
Was im Konzept steht
Sechs Fragen muss ein brauchbares Konzept beantworten. Mehr braucht es nicht, weniger reicht nicht. Jede Frage bekommt in den folgenden Schritten ein eigenes Kapitel.
- Ziel: Was soll der Film bei den Zuschauern bewirken?
- Zielgruppe: Wer schaut ihn, und in welcher Situation?
- Kernbotschaft: Welcher eine Satz soll hängen bleiben?
- Erzählansatz: Mit welcher Geschichte transportierst du die Botschaft?
- Stil und Länge: Animation, Realfilm oder eine Mischung, und wie viele Sekunden?
- Rahmen: Budget, Zeitplan und Einsatzorte.
Konzept oder Drehbuch: der Unterschied
Das Drehbuch entsteht erst, wenn das Konzept steht. Viele Teams werfen beides zusammen und diskutieren dann über Formulierungen, obwohl die Grundrichtung noch offen ist. Die Tabelle zeigt, wie sich beide Dokumente trennen lassen.
| Aspekt | Konzept | Drehbuch |
|---|---|---|
| Leitfrage | Was soll der Film sagen und bewirken? | Wie wird es Szene für Szene umgesetzt? |
| Umfang | 2 bis 4 Seiten | Je nach Länge mehrere Seiten, oft in Spalten für Bild und Ton |
| Inhalt | Ziel, Zielgruppe, Botschaft, Erzählansatz, Stil | Sprechertext, Dialoge, Bildbeschreibung, Timing |
| Zeitpunkt | Ganz am Anfang | Nach der Freigabe des Konzepts |
| Freigabe durch | Geschäftsführung, Marketing, ggf. HR | Projektleitung und Fachabteilung |
Das Konzept klärt, was dein Film sagen soll. Das Drehbuch klärt, wie er es sagt.
Wofür du das Konzept brauchst
Gerade bei der Zusammenarbeit mit einer Agentur zahlt sich ein Konzept sofort aus. Es ist die Basis für ein belastbares Angebot, weil alle Anbieter denselben Film kalkulieren. Ohne Konzept bekommst du Preise für völlig unterschiedliche Produktionen und kannst sie kaum vergleichen.
Außerdem sparst du intern Zeit. Geschäftsführung, Marketing und Personalabteilung wollen oft Unterschiedliches, und das zeigt sich leider häufig erst beim fertigen Rohschnitt. Mit einem kurzen Konzept lassen sich diese Erwartungen früh abgleichen und freigeben. Eine Korrektur auf Papier kostet eine Stunde Abstimmung. Dieselbe Korrektur im fertigen Film kostet Produktionszeit und damit Geld. So wird das Konzept für den Imagefilm zur Versicherung gegen teure Umwege.
Schritt 1. Ziel und Kernbotschaft festlegen
Jedes Imagefilm Konzept beginnt mit zwei Entscheidungen: Was soll der Film erreichen, und was soll davon im Kopf bleiben? Beides schreibst du auf, bevor du über Bilder nachdenkst. Plane dafür eine Stunde mit den Entscheidern ein, nicht mehr.
Ein Ziel wählen, das du prüfen kannst
Wähle genau ein Hauptziel. Ein Film, der Kunden gewinnen, Bewerber begeistern und die Marke modernisieren soll, schafft meist keines davon. Ein Hauptziel bestimmt Ton, Länge und Verbreitung, und an einer messbaren Größe erkennst du später, ob der Film funktioniert.
| Ziel | Mögliche Messgröße |
|---|---|
| Bekanntheit steigern | Aufrufe, Sichtbarkeit in Suchanfragen |
| Vertrauen im Vertrieb schaffen | Rücklauf auf Anfragen, Abschlussquote |
| Bewerber gewinnen | Zahl der Bewerbungen, Verweildauer auf der Karriereseite |
| Mitarbeiter binden | Ergebnisse der Mitarbeiterbefragung |
Die Kernbotschaft in einem Satz formulieren
Danach folgt die Kernbotschaft. Sie ist der eine Satz, den Zuschauer nach dem Film wiedergeben können. Passt sie nicht in einen Satz, trägst du zwei Filme im Kopf. Dieser Satz hilft dir beim Formulieren:
Wir sind [Unternehmen]. Wir [Leistung] für [Zielgruppe],
und das unterscheidet uns: [Beleg].
Ein Film, eine Botschaft: Was nicht auf das Ziel einzahlt, fliegt aus dem Konzept.
Ein Beispiel: Ein Maschinenbauer schreibt „Wir bauen Anlagen, die nach 30 Jahren noch laufen, weil wir jedes Teil selbst fertigen.“ Das ist konkret und überprüfbar. Ein Satz wie „Wir stehen für Qualität und Innovation“ passt dagegen zu jedem Unternehmen. Teste deine Formulierung deshalb mit einem Kollegen aus einer anderen Abteilung. Versteht er sie ohne Erklärung, trägt sie jedes Konzept Imagefilm, das darauf aufbaut.
Schritt 2. Zielgruppe und Einsatzort bestimmen
Sobald Ziel und Botschaft stehen, klärst du, wer den Film sieht und wo er läuft. Beides gehört zusammen, denn der Einsatzort bestimmt Länge, Format und Tempo deines Films. Ein Film für den Messestand folgt anderen Regeln als einer für die Karriereseite, und das Konzept muss das von Anfang an berücksichtigen.
Die Zielgruppe konkret beschreiben
Mit „Entscheider im Mittelstand“ kann kein Autor arbeiten. Beschreibe stattdessen eine konkrete Person in einer konkreten Situation. Diese Fragen helfen dir dabei:

- Welche Rolle hat die Person, und was weiß sie schon über dein Unternehmen?
- Welches Problem beschäftigt sie gerade?
- Was soll sie nach dem Film tun, zum Beispiel anrufen, sich bewerben oder den Link weiterleiten?
- Spricht sie fachlich oder alltagsnah?
Schreibe pro Film eine Hauptzielgruppe auf. Eine Nebenzielgruppe darfst du nennen, sie entscheidet aber nicht über Ton und Tempo. Wer es allen recht machen will, landet bei einem austauschbaren Film.
Schreibe den Film für eine Person, nicht für den Durchschnitt aller Zuschauer.
Den Einsatzort festlegen
Danach bestimmst du, wo der Film hauptsächlich läuft. Nenne einen Hauptort und höchstens zwei weitere Orte, an denen du den Film später ausspielst. Die Werte in der Tabelle sind Richtwerte aus der Praxis, keine festen Regeln.
| Einsatzort | Richtwert Länge | Worauf du achtest |
|---|---|---|
| Startseite der Website | 60 bis 90 Sekunden | Klarer Einstieg in den ersten Sekunden, oft startet der Film ohne Ton |
| Social Media | 15 bis 45 Sekunden | Untertitel, Botschaft früh, je nach Kanal Hochformat |
| Messe und Empfang | 60 bis 120 Sekunden | Läuft in Schleife, muss ohne Ton verständlich sein |
| Karriereseite | 90 bis 120 Sekunden | Echte Mitarbeiter, glaubwürdiger Alltag |
| Vertriebspräsentation | 2 bis 3 Minuten | Ein Vortragender kann live ergänzen |
Ein Beispiel zeigt, wie das ins Konzept einfließt: Der Maschinenbauer aus Schritt 1 will Einkäufer in der Industrie erreichen und zeigt den Film auf der Messe und auf der Website. Daraus folgen drei Vorgaben für das Imagefilm-Konzept: verständlich ohne Ton, rund 90 Sekunden Länge, Untertitel für jede Aussage. Halte solche Folgen direkt im Konzept fest, damit sie später niemand vergisst.
Schritt 3. Storyline und Dramaturgie entwickeln
Jetzt wird aus Ziel, Zielgruppe und Botschaft eine Geschichte. Im Imagefilm Konzept heißt das: Du wählst einen Erzählansatz und legst grob fest, in welcher Reihenfolge die Geschichte läuft. Einzelne Sätze schreibst du noch nicht, das ist Aufgabe des Drehbuchs.
Den passenden Erzählansatz wählen
Der Ansatz muss zur Botschaft passen, nicht zum Geschmack der Beteiligten. Wähle einen führenden Ansatz und prüfe, ob er die Person aus Schritt 2 anspricht. Mischformen sind möglich, aber einer trägt den Film.
| Ansatz | Passt zu | Beispiel |
|---|---|---|
| Problem und Lösung | Erklärungsbedürftige Leistungen | Ein Engpass im Kundenalltag wird gelöst |
| Mensch im Mittelpunkt | Recruiting, Vertrauen | Ein Mitarbeiter zeigt seinen Arbeitstag |
| Firmengeschichte | Traditionsunternehmen, Jubiläum | Vom Gründungsjahr bis heute |
| Haltung und Werte | Marken mit klarer Vision | Warum das Unternehmen existiert |
Zurück zum Maschinenbauer aus Schritt 1: Er wählt „Mensch im Mittelpunkt“. Ein Meister aus der Fertigung zeigt, warum seine Teile 30 Jahre halten. So belegt der Film die Botschaft, statt sie nur zu behaupten.
Die Dramaturgie in vier Beats aufbauen
Ein Imagefilm von 90 Sekunden verträgt wenig Handlung. Mehr als vier Abschnitte überfordern die Zuschauer. Diese Struktur hat sich in der Praxis bewährt, die Zeiten gelten für 90 Sekunden:

- Einstieg (0 bis 10 Sekunden): Eine Frage, ein Bild oder eine Behauptung, die Aufmerksamkeit weckt.
- Spannung (10 bis 35 Sekunden): Das Problem oder die Ausgangslage der Zielgruppe.
- Beleg (35 bis 75 Sekunden): Dein Unternehmen löst es, gezeigt an Menschen, Zahlen oder Abläufen.
- Abschluss (75 bis 90 Sekunden): Die Kernbotschaft als Schlusssatz, dazu die gewünschte Handlung.
Ein Imagefilm braucht keinen Plot, aber einen Spannungsbogen mit Anfang, Beleg und Schluss.
Schreibe jeden Beat in zwei bis drei Sätzen ins Konzept, nicht mehr. Wer hier schon Sprechertext formuliert, vermischt Konzept und Drehbuch und diskutiert später über Wörter statt über Richtung. Ein gutes Konzept Imagefilm erkennst du daran, dass ein Außenstehender die Geschichte nach dem Lesen in eigenen Worten nacherzählen kann.
Schritt 4. Stil, Umsetzung und Länge wählen
Mit der Storyline steht fest, was erzählt wird. Jetzt entscheidest du, in welcher Form du es zeigst. Stil und Länge gehören in jedes Imagefilm Konzept, weil sie Budget und Zeitplan stärker beeinflussen als fast jede andere Frage.
Realfilm, Animation oder Mischform
Richte die Wahl an der Botschaft aus, nicht an der Mode. Realfilm schafft Nähe und Glaubwürdigkeit, Animation macht Abstraktes sichtbar. Der Maschinenbauer aus Schritt 3 setzt auf Realfilm, weil der Meister und seine Werkhalle die Botschaft belegen.
| Umsetzung | Stärke | Passt zu |
|---|---|---|
| Realfilm | Nähe, Echtheit | Recruiting, Unternehmenskultur, Handwerk |
| 2D- oder 3D-Animation | Komplexes erklären, lange aktuell | Software, Pharma, technische Prozesse |
| Motion Graphics | Zahlen und Fakten, hohes Tempo | Finanzen, Kennzahlen, Jahresrückblick |
| Mischform | Gesichter plus Erklärgrafik | Vielfältige Leistungen mit menschlichem Auftritt |
Frage dich außerdem, wie lange der Film aktuell bleiben soll. Realfilm veraltet bei neuem Logo, Umzug oder Personalwechsel schneller. Eine Animation lässt sich meist leichter anpassen, weil du einzelne Szenen austauschst, statt neu zu drehen.
Länge festlegen
Die Länge ergibt sich aus dem Einsatzort in Schritt 2 und der Zahl der Beats in Schritt 3. Für die meisten Imagefilme sind 60 bis 120 Sekunden richtig. Als Faustregel passen rund 130 bis 150 Wörter Sprechertext in eine Minute, Pausen und Bildmomente eingerechnet eher weniger.
Wähle die kürzeste Länge, in der deine Kernbotschaft noch einen Beleg bekommt.
Plane gleich eine Kurzfassung mit. Aus einem 90-Sekunden-Film lässt sich meist ein Schnitt von 30 Sekunden für Social Media ableiten. Das kostet im Schnitt wenig, spart aber eine zweite Produktion.
Den Stil im Konzept festhalten
Tipp: Sammle zwei bis drei Referenzfilme, die dir gefallen. Ein Beispiel erklärt Ton, Bildsprache und Tempo schneller als jede Beschreibung. Notiere dazu, was genau dich überzeugt, etwa die Musik oder die ruhige Kamera. Im Konzept reichen drei Zeilen:
Umsetzung: Realfilm mit eingeblendeten Erklärgrafiken
Länge: 90 Sekunden, dazu Kurzschnitt mit 30 Sekunden
Referenz: [Link], gefällt uns wegen Tempo und Musik
Schritt 5. Ressourcen, Budget und Rechtliches klären
Ein Konzept, das nur Wünsche aufzählt und den Rahmen ignoriert, scheitert spätestens im Angebot. Halte deshalb im Imagefilm Konzept fest, welche Zeit, Mittel und Personen du einsetzen kannst. So bleibt die Idee umsetzbar und zerbricht nicht am Budget.
Zeit und Personal einplanen
Rechne von der Konzeptfreigabe bis zum fertigen Film mit vier bis sechs Wochen. Bei Realfilm mit mehreren Drehorten dauert es eher länger. Wichtiger als die Gesamtdauer ist, dass du intern klare Zuständigkeiten benennst. Diese Punkte gehören ins Konzept:

- Ein Ansprechpartner für alle Rückfragen
- Eine Person, die final freigibt
- Verfügbare Mitarbeiter und Drehorte samt Terminfenstern
- Feste Feedbackrunden, zum Beispiel nach Drehbuch und Rohschnitt
Budget realistisch planen
Nenne im Konzept eine Budgetspanne statt einer Wunschzahl. Dann können Anbieter einen Ansatz vorschlagen, der dazu passt, und du vergleichst nicht Äpfel mit Birnen. Die folgenden Faktoren treiben die Kosten eines Imagefilms am stärksten.
| Kostentreiber | Was ihn bestimmt |
|---|---|
| Realfilm | Zahl der Drehtage, Drehorte, Crew, Technik |
| Animation | Länge, Detailgrad, Anzahl der Szenen |
| Sprecher und Musik | Qualität und Umfang der Nutzungsrechte |
| Zusatzfassungen | Kurzschnitte, Untertitel, Sprachversionen |
Nenne dein Budget offen, dann bekommst du Vorschläge, die wirklich zu dir passen.
Plane außerdem zehn bis fünfzehn Prozent Puffer für Änderungen ein. Das ist ein Erfahrungswert, keine feste Regel, aber ein Konzept ohne Reserve gerät bei der ersten Zusatzschleife unter Druck.
Rechtliches vor dem Dreh prüfen
Rechtliche Fragen klärst du am besten jetzt, nicht erst im Schnitt. Dann verhinderst du, dass fertiges Material unbrauchbar wird. Prüfe diese Punkte und lass sie bei Zweifeln von einer Juristin oder einem Juristen bestätigen:
- Personen im Bild: Mitarbeiter und Kunden willigen schriftlich ein, dass sie gefilmt und der Film veröffentlicht wird.
- Musik und Bildmaterial: Lizenzen müssen die geplanten Kanäle und die Nutzungsdauer abdecken.
- Drehorte: Auf Messen, in Gebäuden oder auf Privatgelände brauchst du die Erlaubnis der Eigentümer.
- Logos und Marken Dritter: Zeige sie nur mit Freigabe.
Vermerke im Konzept, wer diese Klärung übernimmt. So steht beim Konzept Imagefilm am Ende nicht nur die Idee, sondern auch ein belastbarer Rahmen.
Schritt 6. Konzept aufschreiben und als Briefing nutzen
Jetzt führst du die Antworten aus Schritt 1 bis 5 in einem Dokument zusammen. Das Imagefilm Konzept muss keine Designvorlage sein, es muss schnell lesbar sein. Wer es in fünf Minuten erfasst, kann es auch intern zügig freigeben.
Die Gliederung auf einer Seite
Übernimm die Fragen vom Anfang als Überschriften und fülle sie mit deinen Ergebnissen. Kurze Stichpunkte reichen, solange jede Aussage eindeutig bleibt. Diese Vorlage kannst du kopieren:
1. Ziel: [ein Hauptziel] | Messgröße: [Wert]
2. Zielgruppe: [Rolle, Situation, gewünschte Handlung]
3. Kernbotschaft: [ein Satz]
4. Erzählansatz: [Ansatz], vier Beats in je 2 bis 3 Sätzen
5. Stil und Länge: [Umsetzung], [Sekunden], Kurzfassung ja/nein
6. Einsatzorte: [Hauptort, höchstens zwei weitere]
7. Rahmen: Budgetspanne, Zeitplan, Ansprechpartner, Freigeber
8. Rechtliches: Einwilligungen, Lizenzen, Drehorte, Zuständiger
9. Referenzen: [2 bis 3 Links mit Begründung]
Das Konzept als Agenturbriefing nutzen
Mit diesem Dokument kannst du direkt Agenturen anfragen. Sende allen Anbietern dasselbe Konzept, dann erhältst du vergleichbare Angebote. Bitte die Agenturen zusätzlich um Antworten auf diese Fragen:
- Wie schätzt ihr die Storyline ein, und wo seht ihr Risiken?
- Welche Alternativen schlagt ihr bei diesem Budget vor?
- Wer arbeitet im Team an unserem Projekt?
- Welche ähnlichen Projekte habt ihr umgesetzt?
Gute Agenturen widersprechen auch mal. Das ist ein Vorteil, denn Gegenvorschläge zeigen Erfahrung. Dein Konzept ist ein Startpunkt und kein Dogma, an dem jede Idee abprallt.
Ein Konzept ist fertig, wenn ein Fremder daraus ein vergleichbares Angebot schreiben kann.
Vor dem Versand prüfen
Lass das Dokument von jemandem lesen, der nicht am Projekt beteiligt war. Kann diese Person Ziel, Zielgruppe und Botschaft nach zwei Minuten nennen, taugt dein Konzept Imagefilm als Briefing. Wenn nicht, kürze und präzisiere. Hole außerdem die schriftliche Freigabe der Entscheider ein, bevor du das Konzept verschickst. So tauchen neue Wünsche nicht erst nach dem Angebot auf.
Dein Konzept als Startpunkt
Ein Imagefilm-Konzept klärt vor der Produktion, was dein Film bewirken soll, wen er erreicht und welche Geschichte die Botschaft trägt. Auf zwei bis vier Seiten legst du Ziel, Zielgruppe und Kernbotschaft fest, dazu Erzählansatz, Stil, Rahmen und Rechtliches. Das spart Abstimmung im Team und sorgt für vergleichbare Angebote von Agenturen. Das Drehbuch folgt erst danach und setzt um, was das Konzept vorgibt.
Wenn du die Schritte lieber gemeinsam mit Profis gehst, unterstützen wir dich gern. Wir schärfen mit dir Ziel und Storyline und sagen dir ehrlich, was bei deinem Budget realistisch umsetzbar ist. Fordere jetzt dein kostenloses Videokonzept an und starte mit einer belastbaren Grundlage statt mit einem leeren Blatt.

