Eine gute Imagefilm Agentur erkennst du an drei Dingen: Sie zeigt Referenzfilme aus deiner Branche, entwickelt ein Konzept, bevor die Kamera läuft, und nennt dir ein festes Angebot statt einer vagen Preisspanne. Welcher Anbietertyp passt, hängt von deinem Projekt ab. Spezialisierte Videoagenturen eignen sich für erklärungsbedürftige Themen, Werbeagenturen für Kampagnen über mehrere Kanäle und regionale Produktionsfirmen für aufwendige Drehs vor Ort. Freelancer passen zu kleinen Budgets, Plattformen zu schnellen Standardlösungen.
Wer nach einem Anbieter sucht, findet Hunderte Showreels, die alle gut aussehen. Die Unterschiede liegen in Team, Arbeitsweise, Kosten und darin, wer am Ende wirklich dreht und schneidet. Dieser Artikel sortiert den Markt in fünf Typen. Für jeden erfährst du, wie er arbeitet, für wen er sich eignet und worauf du bei Kosten und Dauer achten solltest.
Wir sind Die Erklärvideo Agentur aus Berlin und produzieren seit 2008 Videos für Mittelständler, Start-ups und DAX-Konzerne. Deshalb steht unser Typ an erster Stelle. Wir sagen dir aber offen, wann ein anderer besser zu deinem Vorhaben passt.
1. Spezialisierte Videoagentur (Die Erklärvideo Agentur)
Eine spezialisierte Videoagentur deckt den gesamten Weg vom Konzept bis zum fertigen Film mit eigenem Fachteam ab. Das ist der Typ, den wir selbst betreiben, und der Grund, warum wir ihn zuerst nennen.

So arbeitet der Anbieter
Bei uns arbeiten Strategen, Texter, Designer, Kameraleute, Sprecher und Entwickler zusammen, statt dass ein Generalist alles übernimmt. Der Ablauf umfasst Strategieberatung, Skript, Storyboard, Sprachaufnahme und Dreh, Animation und Distribution. Den Stil wählen wir passend zur Botschaft: Live Action, 3D, Motion Graphics oder 2D-Charakter.

Mehr als 2000 Projekte und 13 DAX-Konzerne als Kunden haben uns Branchenwissen von Pharma bis Maschinenbau gebracht. Außerdem begrenzen wir unsere Kapazitäten bewusst, damit jedes Projekt genug Aufmerksamkeit bekommt.
Eine spezialisierte Agentur liefert Konzept, Dreh und Auswertung aus einer Hand und versteht dein Thema, bevor sie es filmt.
Für wen er passt
Dieser Typ passt, wenn dein Unternehmen komplexe Produkte, Prozesse oder regulierte Themen erklären muss und der Film Kunden, Bewerber oder Mitarbeiter überzeugen soll. Wir sitzen in Berlin, haben aber Projekte in ganz Deutschland umgesetzt. Für einen einfachen Dreh mit kleinem Budget ist er oft mehr, als du brauchst.
Kosten, Dauer und worauf du achtest
Unsere Konzeptentwicklung ist kostenlos, und die Zufriedenheitsgarantie schließt unbegrenzte Korrekturen ein. Als Orientierung: Ein Markenvideo kostet bei uns zwischen 15.000 und 30.000 Euro, dauert 6 bis 12 Wochen und ist meist kürzer als 60 Sekunden. Typische Videoprojekte laufen 4 bis 6 Wochen.
2. Full-Service-Werbeagentur mit Videoabteilung
Eine Werbeagentur sieht den Imagefilm als Baustein einer größeren Markenkommunikation. Wer eine Imagefilm Agentur in diesem Umfeld sucht, bekommt Strategie und Kampagne gleich mit.
So arbeitet der Anbieter
Die Agentur entwickelt zuerst eine Markenidee, aus der Film, Anzeigen, Social-Media-Inhalte und Messeauftritt abgeleitet werden. Gedreht wird entweder im Haus oder mit Partnerproduktionen. Frag im Erstgespräch deshalb direkt, wer Regie führt und wer die Kamera bedient.
Bei Werbeagenturen entscheidet die Antwort auf die Frage, wer tatsächlich produziert, über die Qualität deines Films.
Für wen er passt
Dieser Typ lohnt sich, wenn der Film Teil einer Kampagne mit mehreren Kanälen ist und du Budget für Beratung einplanst. Für einen einzelnen Film ohne Kampagne zahlst du oft für Leistungen, die du nicht brauchst.
Kosten, Dauer und worauf du achtest
Die Gesamtkosten liegen häufig höher als bei reinen Produktionsfirmen, weil Konzeption, Projektsteuerung und Agenturaufschlag dazukommen. Lass dir das Angebot nach Konzept, Produktion und Nebenkosten aufschlüsseln. Plane außerdem mehr Vorlauf ein, weil mehr Beteiligte abstimmen.
3. Regionale Filmproduktion
Eine regionale Filmproduktion ist auf den Dreh spezialisiert: Kamera, Licht, Ton und Schnitt aus einer Crew. Ihr größter Vorteil ist die Nähe zu deinem Standort.
So arbeitet der Anbieter
Das Team plant Drehorte, Drehtage und Ablauf mit dir und dreht dann Produktion, Mitarbeiter und Kundengespräche. Typisch sind Kamerateam, Lichttechnik, Drohnenaufnahmen und Colorgrading. Das Konzept fällt oft schlanker aus als bei Agenturen, dafür ist die Bildqualität meist hoch.
Für wen er passt
Dieser Typ eignet sich für Unternehmen mit eindrucksvollen Räumen, Werkshallen oder Standorten, die echte Bilder statt Animation zeigen wollen. Die kurzen Anfahrtswege erleichtern Nachdrehs und Abstimmungen. Hast du ein erklärungsbedürftiges Thema, fehlt manchmal die didaktische Aufbereitung.
Realaufnahmen vor Ort überzeugen, wenn dein Unternehmen etwas Sehenswertes zeigt und der Dreh gut vorbereitet ist.
Kosten, Dauer und worauf du achtest
Kalkuliert wird meist über Drehtage, Crewgröße, Equipment, Anfahrt und Nachbearbeitung. Frag nach Referenzfilmen aus deiner Branche und danach, ob Skript und Sprecher im Preis enthalten sind. Ist beides extra, vergleichst du sonst Angebote, die nicht vergleichbar sind.
4. Freelancer und kleine Filmteams
Freelancer sind Einzelpersonen oder Duos, die Dreh und Schnitt selbst übernehmen. Sie sind der flexibelste und oft günstigste Weg zu einem Imagefilm.

So arbeitet der Anbieter
Du sprichst direkt mit der Person, die später filmt und schneidet. Das ergibt kurze Wege und eine persönliche Abstimmung. Skript, Sprecher und Animation müssen allerdings oft zugekauft oder selbst geliefert werden.
Für wen er passt
Dieser Typ passt für ein kurzes Unternehmensporträt mit klarem Drehplan und überschaubarem Budget. Er passt weniger, wenn Strategie, Terminsicherheit und Ersatz bei Ausfall wichtig sind. Das Risiko liegt bei der einen Person, die alles trägt.
Ein Freelancer spart Kosten, wenn du Ziel, Inhalt und Ablauf selbst klar vorgeben kannst.
Kosten, Dauer und worauf du achtest
Die Kosten eines Imagefilms liegen häufig unter denen von Agenturen, schwanken aber stark mit Erfahrung und Ausstattung. Kläre schriftlich, welche Nutzungsrechte du erhältst: für Website, Social Media, Messe und Werbung, und für wie lange. Frag außerdem nach der Zahl der Korrekturschleifen.
5. Plattformen und Vermittlungsportale
Plattformen vermitteln Videoproduzenten und bieten oft vorkonfigurierte Pakete an. Sie sind die schnellste Lösung, aber auch die standardisierteste.
So arbeitet der Anbieter
Du beschreibst dein Vorhaben, wählst ein Paket oder erhältst mehrere Angebote und beauftragst einen Produzenten aus dem Netzwerk. Die Plattform übernimmt Vermittlung und Abwicklung, nicht die inhaltliche Arbeit. Wer am Ende produziert, wechselt von Projekt zu Projekt.
Für wen er passt
Dieser Typ eignet sich, wenn du schnell einen soliden Film mit klaren Vorgaben brauchst und der Anspruch an Individualität gering ist. Bei komplexen Themen fehlt oft Branchenwissen, und das Konzept bleibt dünn.
Plattformen sparen Suchzeit, ersetzen aber keine Strategie und kein tiefes Verständnis deines Themas.
Kosten, Dauer und worauf du achtest
Der Vorteil sind Festpreise, die du vorab siehst. Prüfe, was im Paket steckt: Länge, Drehtage, Sprecher, Musiklizenz und Korrekturen. Achte außerdem darauf, ob du Referenzen des konkreten Produzenten siehst, nicht nur das Portfolio der Plattform.
Wie du die passende Agentur auswählst
Der richtige Anbieter hängt von Thema, Budget und Anspruch ab. Spezialisierte Agenturen liefern Strategie und Produktion aus einer Hand. Werbeagenturen binden den Film in Kampagnen ein, regionale Produktionen punkten bei Dreh vor Ort, Freelancer bei kleinen Projekten und Plattformen bei Tempo. Entscheidend sind Referenzen aus deiner Branche, ein Konzept vor dem Dreh und ein Angebot, das Leistungen und Rechte klar benennt.
Du willst wissen, wie ein Imagefilm für dein Unternehmen aussehen könnte? Dann lass dir von uns ein kostenloses Videokonzept anfragen. Du erhältst eine konkrete Einschätzung zu Idee, Stil und Umfang, bevor du dich entscheidest.

